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Neues Jahr - Gisbert zu Knyphausen
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Neues Jahr - Gisbert zu Knyphausen
Es ist 12, ich bin gespannt was sich ändert.
Du bist gut drauf und mir ist kalt.
Und die Nacht legt sich in bunte Gewänder,
doch das wird langweiliger von Jahr zu Jahr.
Und Deine Hand fühlt nach ob ich jetzt noch zweifel -
doch im Grunde ist es dir egal.
Ich bin bloß froh als wir den Ausgang erreichen -
und durch den Himmel tönt ein Knall.
Es ist nichts passiert -
aber wo sind die Anderen jetzt?
Du gibst mir Dein Bier und du sagst:
Es ist so egal.
Es ist so egal.
Es ist so egal.
Es ist scheißegal wo die anderen jetzt sind.

Zwei alte Damen glotzen blöd in der U-Bahn.
Du siehst Deinen Platz und lässt Dich fallen.
Du schaust hinaus und schweigst mich an bis zum Kudamm -
und dann stehst Du auf und ich auch.
Und in der Stadt die ganzen glücklichen Gesichter.
Ich mein, irgendwie gehören wir doch dazu.
Wir erzählen uns unsere stumpfen Geschichten -
wir sind soviel heut' Nacht Ich und Du.
Hey, jetzt bleib mal stehen -
in ein paar Tagen sind wir weniger.
Ja ja, du wirst schon sehen.
Doch es ist so egal.
Es ist so egal.
Es ist so egal.
Okay, meinetwegen ist es egal, was ich denke, was in ein paar Tagen sein wird.
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